Praktikantinnenbericht zum 35. Interuni-Seminar 2016 in Nasu

Das 35. Interuni-Seminar fand vom 08.03.2016 bis zum 12.03.2016 in Nasu statt. Das diesjährige Thema war „Traum und Wirklichkeit“. Für das Seminar wurde speziell ein Gebäude gebucht, in dem wir für die fünf Tage gelebt und gelernt haben. Neben den Klassen- und Schlafräumen konnten wir ein eigenes Bad, einen Speisesaal, eine Sporthalle, eine Küche und natürlich auch die Kneipe ganz nach unserem Belieben nutzen. Ich finde, dass dies sehr gut gelöst war, da man somit zwar genug Freiheiten hatte, aber sich trotz der fast immer gegenwärtigen Gesellschaft der anderen gut kennenlernen und anfreunden konnte. Das Gebäude war leider relativ kalt, was einerseits an dem Wetter lag, andererseits daran, dass es einfach groß und weitläufig war. Zum Glück wurde uns das vorher mitgeteilt und wir konnten uns darauf einstellen.

Das Seminar selbst fand dieses Mal mit relativ wenigen Teilnehmern statt, aber dies war auf keinen Fall ein Nachteil, denn alles war sehr übersichtlich und man hatte Zeit, sich mit jedem Teilnehmer zu beschäftigen. Neben den japanischen Schülern gab es auch koreanische Gäste, sowie Lehrkräfte von verschiedensten Universitäten, und natürlich uns Praktikanten.

Bereits während der Fahrt nach Nasu ist mir aufgefallen, dass alle Teilnehmer sehr motiviert und freundlich waren. Es entstanden anfänglich noch zurückhaltende Gespräche, aber mit der Zeit hat sich dies schnell gelegt. Im Interuni-Seminargebäude selbst wurden wir auf die Schlafsäle aufgeteilt und vor allem wir deutschen Praktikanten voneinander getrennt. Mir persönlich hat dies sehr gut gefallen, denn dadurch konnte man sofort Kontakte knüpfen. Interessant war es vor allem, auf Futons zu schlafen, da ich vorher noch nicht die Gelegenheit dazu hatte.

Schon gleich nach der Ankunft begann der Unterricht. Hierbei war vor allem wichtig, die Schüler mit dem ungefähr gleichen Level in drei Lerngruppen einzuteilen. Auf diese Gruppen wurden dann wiederum wir sechs Praktikanten und –innen (zwei koreanische und vier deutsche) aufgeteilt, also pro Gruppe zwei Betreuer. Ich wurde der Gruppe zugeteilt, die erst mit dem Deutschlernen begonnen hatten und somit vom Level her am niedrigsten waren. Der Unterricht selbst war in fünf Einheiten aufgeteilt, jede wurde von einem anderen Lehrer begleitet. Interessant war hierbei die Abwechslung, denn es gab beispielsweise eine Unterrichtsstunde, bei der sich auf die Aussprache fokussiert wurde, während es zum Beispiel in anderen um das Leseverständnis, verschiedene Sprachübungen und die richtige Grammatik ging. Ich fand dies für meine Gruppe wichtig, da man eine Sprache nicht einseitig lernen sollte. Bemerkenswert fand ich, dass jeder der sechs Schüler unterschiedliche Stärken und Schwächen hatte, wenn es um Deutsch ging. Einige waren wirklich gut im Leseverständnis, andere konnten sehr gut reden. Durch die Vielfalt des Unterrichts und des Themas „Traum und Wirklichkeit“ denke ich, dass somit für jeden etwas dabei war und die Abwechslung dementsprechend auch nicht zu kurz kam. Äußerst positiv fand ich, dass es häufig Gruppenarbeiten gab, in denen wir Praktikanten zur Betreuung und Leitung eingesetzt wurden. Dadurch konnten wir die Teilnehmer sehr gut kennenlernen und umso besser auf sie eingehen. Angenehm war auch, dass sich alle Lehrkräfte sehr bemüht haben und immer gute Laune hatten. Schön fand ich, dass sich immer mit uns kurzgeschlossen wurde, wenn es um den Unterrichtsstoff und die Vermittlung dessen ging, denn dadurch, dass wir unsere Gruppe kannten, konnten wir auch gut einschätzen, ob das Level der Unterrichtsmaterialien nicht doch zu schwer war.

Am dritten Tag wurden schließlich neue Gruppen für die Abschlusspräsentation gebildet. Dadurch fand noch einmal eine Mischung der japanischen Schüler statt und man konnte die anderen Teilnehmer auch näher kennenlernen. Die Themen der Abschlusspräsentation mussten natürlich etwas mit „Traum und Wirklichkeit“ zu tun haben, aber als sie schließlich feststanden, war ich sehr skeptisch, denn jedes Thema hatte einen politischen und/oder wirtschaftlichen Bezug. Dadurch waren die Themen nicht nur groß und komplex, sondern auch schwer auf Deutsch umzusetzen. Jedoch war ich sehr überrascht über die verschiedenen Meinungen und die Motivation meiner Gruppe. Alle haben sich unglaublich viel Mühe gegeben und jeder hat gleichviel zu dem Thema beigetragen. Wir haben zeitlich auch alles sehr gut geschafft und ich denke, dass unsere Abschlusspräsentation sehr gelungen war.

Betrachtet man unsere freizeitlichen Aktivitäten, dann hat alles sehr viel Spaß gemacht. Am zweiten Tag habe ich zusammen mit einigen anderen Teilnehmern in der Sporthalle Badminton, Basketball und Tischtennis gespielt, an einem anderen Tag haben wir zusammen Lieder gesungen, während einige Klavier gespielt haben. Die Abende haben mir besonders gefallen, da wir uns dann im Bad entspannen und in der Kneipe zusammensitzen und reden konnten. Dadurch und durch die Zusammenarbeit im Unterricht mit allen Teilnehmenden hatte ich auch nicht das Gefühl, dass es eine Distanz zwischen den Schülern, Gästen, Praktikanten und Lehrern gab. Man konnte mit jedem offen reden und ich finde, dass auch dadurch der Lerneffekt um einiges gesteigert wurde. Schön zu sehen war auch, dass sich die japanischen Teilnehmer gegenseitig motiviert und zusammen gelernt haben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Organisation sehr viel ausgemacht hat. Der Zeitplan war sehr gut strukturiert und das gesamte Seminar perfekt durchgeplant. Schön war es, dass so viele verschiedene Kulturen und Menschen an diesem einen Ort zusammentreffen und ein reger Austausch stattfinden konnte. Ich glaube, dass alle durch den abwechslungsreichen Unterricht viel lernen und für sich mitnehmen konnten. Neben der Fähigkeit, auf Anfänger der deutschen Sprache einzugehen hatte ich auch die Möglichkeit, mein Japanisch verbessern. Weiterhin habe ich viele Leute kennengelernt. Durch spezielle Veranstaltungen, beispielsweise den koreanischen Abend, bei dem uns koreanisches Essen vorgestellt wurde, oder den Diskussionen zu Themen wie Atomkraft wurde jeder zum Denken angeregt und konnte viel von den anderen Kulturen lernen.

Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich am 35. Interuni-Seminar teilnehmen konnte und hoffe, dass ich auch in Zukunft die Chance haben werde, erneut dabei sein zu können.
Alina


35. Interuni-Seminar 2016 in Nasu

Das 35. Interuni-Seminar fand vom 08.03.2016 bis zum 12.03.2016 in Nasu statt. Das diesjährige Thema war „Traum und Wirklichkeit“. Für das Seminar wurde speziell ein Gebäude gebucht, in dem wir für die fünf Tage gelebt und gelernt haben. Neben den Klassen- und Schlafräumen konnten wir ein eigenes Bad, einen Speisesaal, eine Sporthalle, eine Küche und natürlich auch die Kneipe ganz nach unserem Belieben nutzen. Ich finde, dass dies sehr gut gelöst war, da man somit zwar genug Freiheiten hatte, aber sich trotz der fast immer gegenwärtigen Gesellschaft der anderen gut kennenlernen und anfreunden konnte. Das Gebäude war leider relativ kalt, was einerseits an dem Wetter lag, andererseits daran, dass es einfach groß und weitläufig war. Zum Glück wurde uns das vorher mitgeteilt und wir konnten uns darauf einstellen.

Das Seminar selbst fand dieses Mal mit relativ wenigen Teilnehmern statt, aber dies war auf keinen Fall ein Nachteil, denn alles war sehr übersichtlich und man hatte Zeit, sich mit jedem Teilnehmer zu beschäftigen. Neben den japanischen Schülern gab es auch koreanische Gäste, sowie Lehrkräfte von verschiedensten Universitäten, und natürlich uns Praktikanten.

Bereits während der Fahrt nach Nasu ist mir aufgefallen, dass alle Teilnehmer sehr motiviert und freundlich waren. Es entstanden anfänglich noch zurückhaltende Gespräche, aber mit der Zeit hat sich dies schnell gelegt. Im Interuni-Seminargebäude selbst wurden wir auf die Schlafsäle aufgeteilt und vor allem wir deutschen Praktikanten voneinander getrennt. Mir persönlich hat dies sehr gut gefallen, denn dadurch konnte man sofort Kontakte knüpfen. Interessant war es vor allem, auf Futons zu schlafen, da ich vorher noch nicht die Gelegenheit dazu hatte.

Schon gleich nach der Ankunft begann der Unterricht. Hierbei war vor allem wichtig, die Schüler mit dem ungefähr gleichen Level in drei Lerngruppen einzuteilen. Auf diese Gruppen wurden dann wiederum wir sechs Praktikanten und –innen (zwei koreanische und vier deutsche) aufgeteilt, also pro Gruppe zwei Betreuer. Ich wurde der Gruppe zugeteilt, die erst mit dem Deutschlernen begonnen hatten und somit vom Level her am niedrigsten waren. Der Unterricht selbst war in fünf Einheiten aufgeteilt, jede wurde von einem anderen Lehrer begleitet. Interessant war hierbei die Abwechslung, denn es gab beispielsweise eine Unterrichtsstunde, bei der sich auf die Aussprache fokussiert wurde, während es zum Beispiel in anderen um das Leseverständnis, verschiedene Sprachübungen und die richtige Grammatik ging. Ich fand dies für meine Gruppe wichtig, da man eine Sprache nicht einseitig lernen sollte. Bemerkenswert fand ich, dass jeder der sechs Schüler unterschiedliche Stärken und Schwächen hatte, wenn es um Deutsch ging. Einige waren wirklich gut im Leseverständnis, andere konnten sehr gut reden. Durch die Vielfalt des Unterrichts und des Themas „Traum und Wirklichkeit“ denke ich, dass somit für jeden etwas dabei war und die Abwechslung dementsprechend auch nicht zu kurz kam. Äußerst positiv fand ich, dass es häufig Gruppenarbeiten gab, in denen wir Praktikanten zur Betreuung und Leitung eingesetzt wurden. Dadurch konnten wir die Teilnehmer sehr gut kennenlernen und umso besser auf sie eingehen. Angenehm war auch, dass sich alle Lehrkräfte sehr bemüht haben und immer gute Laune hatten. Schön fand ich, dass sich immer mit uns kurzgeschlossen wurde, wenn es um den Unterrichtsstoff und die Vermittlung dessen ging, denn dadurch, dass wir unsere Gruppe kannten, konnten wir auch gut einschätzen, ob das Level der Unterrichtsmaterialien nicht doch zu schwer war.

Am dritten Tag wurden schließlich neue Gruppen für die Abschlusspräsentation gebildet. Dadurch fand noch einmal eine Mischung der japanischen Schüler statt und man konnte die anderen Teilnehmer auch näher kennenlernen. Die Themen der Abschlusspräsentation mussten natürlich etwas mit „Traum und Wirklichkeit“ zu tun haben, aber als sie schließlich feststanden, war ich sehr skeptisch, denn jedes Thema hatte einen politischen und/oder wirtschaftlichen Bezug. Dadurch waren die Themen nicht nur groß und komplex, sondern auch schwer auf Deutsch umzusetzen. Jedoch war ich sehr überrascht über die verschiedenen Meinungen und die Motivation meiner Gruppe. Alle haben sich unglaublich viel Mühe gegeben und jeder hat gleichviel zu dem Thema beigetragen. Wir haben zeitlich auch alles sehr gut geschafft und ich denke, dass unsere Abschlusspräsentation sehr gelungen war.

Betrachtet man unsere freizeitlichen Aktivitäten, dann hat alles sehr viel Spaß gemacht. Am zweiten Tag habe ich zusammen mit einigen anderen Teilnehmern in der Sporthalle Badminton, Basketball und Tischtennis gespielt, an einem anderen Tag haben wir zusammen Lieder gesungen, während einige Klavier gespielt haben. Die Abende haben mir besonders gefallen, da wir uns dann im Bad entspannen und in der Kneipe zusammensitzen und reden konnten. Dadurch und durch die Zusammenarbeit im Unterricht mit allen Teilnehmenden hatte ich auch nicht das Gefühl, dass es eine Distanz zwischen den Schülern, Gästen, Praktikanten und Lehrern gab. Man konnte mit jedem offen reden und ich finde, dass auch dadurch der Lerneffekt um einiges gesteigert wurde. Schön zu sehen war auch, dass sich die japanischen Teilnehmer gegenseitig motiviert und zusammen gelernt haben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Organisation sehr viel ausgemacht hat. Der Zeitplan war sehr gut strukturiert und das gesamte Seminar perfekt durchgeplant. Schön war es, dass so viele verschiedene Kulturen und Menschen an diesem einen Ort zusammentreffen und ein reger Austausch stattfinden konnte. Ich glaube, dass alle durch den abwechslungsreichen Unterricht viel lernen und für sich mitnehmen konnten. Neben der Fähigkeit, auf Anfänger der deutschen Sprache einzugehen hatte ich auch die Möglichkeit, mein Japanisch verbessern. Weiterhin habe ich viele Leute kennengelernt. Durch spezielle Veranstaltungen, beispielsweise den koreanischen Abend, bei dem uns koreanisches Essen vorgestellt wurde, oder den Diskussionen zu Themen wie Atomkraft wurde jeder zum Denken angeregt und konnte viel von den anderen Kulturen lernen.

Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich am 35. Interuni-Seminar teilnehmen konnte und hoffe, dass ich auch in Zukunft die Chance haben werde, erneut dabei sein zu können.
Julia


INTERUNI-JUNIORENSEMINAR

Vom 08. bis zum 12. März 2016 nahm ich als Praktikantin am 35. Interuni-Juniorenseminar in Nasu teil. Das Thema des Seminars lautete „Traum und Wirklichkeit“, welches Diskussionen über eine Vielzahl an interessanten Themen ermöglichte.
TEILNEHMER
Es nahmen ungefähr 20 Deutsch lernende Japaner und Japanerinnen mit unterschiedlichem Sprachniveau teil. Insgesamt acht Lehrkräfte und Betreuer mit verschiedenen akademischen Hintergründen sorgten für abwechslungsreichen Unterricht und standen auch in der Freizeit für Fragen und Hilfe bei Problemen bereit. Des Weiteren wohnten zwei Gäste aus Korea, vier deutsche und zwei koreanische Praktikanten dem Seminar bei. Zwischen allen Beteiligten des Seminars herrschte eine fröhliche und oft freundschaftliche Atmosphäre vor, was eine offene Kommunikation sowohl im Unterricht als auch in der Freizeit förderte.
ABLAUF
Hauptbestandteil des Seminars stellte Deutschsprachunterricht dar, welcher den unterschiedlichen Sprachniveaus der Teilnehmer entsprechend in drei Gruppen aufgeteilt wurde. Jeder Gruppe waren zwei Praktikanten zugeordnet, die gemeinsam mit den Teilnehmern dem Unterricht beiwohnten. Es fanden fünf Unterrichtseinheiten in Gruppen statt.
Am dritten Tag des Seminars wurden vier neue Gruppen gebildet, die zu kontemporären Themengebieten ein Abschlussprojekt ausarbeiteten. Die dafür eingeplante Zeit entsprach in etwa drei Unterrichtseinheiten, wobei die Lehrkräfte nur als Hilfestellung anwesend waren, sodass die Teilnehmer gemeinsam mit den Praktikanten aktiv diskutieren und ihre Deutschkenntnisse erproben konnten. Das Resultat der Projektarbeit waren vor allem kleine Theaterstücke, die am letzten Tag des Seminars vorgetragen wurden.
Außerhalb des Unterrichts gab es verschiedene Freizeitangebote, zum Beispiel Sport oder das Schreiben kleiner Gedichte, einen Vortrag der Koreanischen Gäste und von den Lehrkräften moderierte Diskussionen zu aktuellen Themen.
AUFGABEN
Meine Hauptaufgabe bestand darin, die Kommunikation in Deutsch zu fördern. Dabei war es wichtig, bereits von Beginn der Reise offen auf die Teilnehmer zuzugehen, sie kennenzulernen und möglichst früh eine Vertrauensbasis zu schaffen, sodass sie sich ermutigt fühlen, Fragen zu stellen und Deutsch zu sprechen.
Bereits am ersten Abend wurden die Praktikanten mit der Aufgabe betraut, den Lehrkräften bei der Einteilung der Teilnehmer in die verschiedenen Gruppen zu assistieren. Für den Gruppenunterricht wurde ich der Gruppe mit dem mittleren Sprachniveau zugeteilt.
Kati Müller
Neben der aktiven Teilnahme am Unterrichtsgeschehen hatte ich verschiedene Aufgaben während des Unterrichts. Zum einen fungierte ich bei einigen Übungen als direkter Gesprächspartner jeweils eines Teilnehmers. Bei anderen Aufgaben nahm ich die Funktion einer Hilfestellung ein, die bei Fragen zur Seite stand und bei Bedarf Korrekturen vornahm.
Bei Diskussionen im Plenum sah ich meine Aufgabe darin, bei schwierigen Themen durch eigene Beiträge oder gezielte Fragen gemeinsam mit den Lehrkräften Einstiege in aktive Gespräche mit den äußerst motivierten Teilnehmern zu ermöglichen.
Auch außerhalb des Unterrichts stand ich allen Teilnehmern bei Fragen zur Verfügung.
FREIZEIT/PERSÖNLICHES
Da das Interuniseminar über mehrere Tage stattfand, verbrachten Teilnehmer, Praktikanten und Lehrkräfte Teile ihrer Freizeit zusammen. So teilten sich Teilnehmer, Praktikanten und die Gäste aus Korea zum Schlafen, Ausruhen und Lernen Tatamizimmer, die mit Futons bestückt waren.
Das Sentō bot Gelegenheit die japanische Badetradition näher kennenzulernen.
Vor allem abends lud die sogenannte „Kneipe“ zum geselligen Beisammensein ein. Hier fand man sich zum Spielen, Plaudern und zum gemeinsamen Ausklang des Tages zusammen.
Am letzten gemeinsamen Abend fand eine kleine Abschlussfeier mit üppigem Buffet, Spiel und kleinen unterhaltsamen Beiträgen, wie zum Beispiel Klavierspiel oder das Vorstellen verschiedensprachiger Zungenbrecher statt, die von den Teilnehmenden organisiert wurden.
FAZIT
Durch das Interuniseminar konnte ich mir einen ersten Eindruck von der Erwachsenbildung und dem Unterrichtsgebiet „Deutsch als Fremdsprache“ verschaffen. Im Laufe des Praktikums habe ich gelernt, dass der Aufwand den man in die Vorbereitung des Unterrichts steckt, sich deutlich in dessen Qualität widerspiegelt. Die Gestaltung von Sprachunterricht stellt sich als eine anspruchsvolle und herausfordernde Aufgabe dar.
Durch die vergleichsweise niedrige Teilnehmerzahl entstand bald eine familiäre Atmosphäre, die eine offene Kommunikation mit den Teilnehmern und Lehrkräften ermöglichte. So konnte ich auch auf der persönlichen Ebene viele Erfahrungen sammeln, kleine Einblicke in die japanische und auch die koreanische Kultur gewinnen und neue Freundschaften schließen.

Kati